Autor: Michael Theißen
Titel: Leons Erbe
Genre: Psychothriller
Verlag: Bastei Entertainment [02.05.2016]
Kindle-Edition: 232 Seiten, 5,99 €, ASIN: B01CNZ9N98
hier: Rezensionsexemplar – VIELEN DANK !!!
gelesen auf dem Kindle Paperwhite

 

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Inhaltsangabe (Amazon):

Für Katja bricht eine Welt zusammen, als ihr Sohn Leon bei einem Autounfall ums Leben kommt. Es ist der zweite schwere Schicksalsschlag in kurzer Zeit. Erst vor sechs Monaten ist ihre Schwester spurlos verschwunden. Als Katja nach Leons Trauerfeier einen Anruf erhält, überschlagen sich die Ereignisse: Ein Notar ist im Besitz einer Kiste, die Leon seiner Mutter vererbt hat. Als Katja die Kiste öffnet, entdeckt sie darin ein Armband, das ihrer Schwester gehörte. Wie ist ihr Sohn in den Besitz dieses Armbandes gekommen? Und warum hat er es bei einem Notar hinterlegt? Was will Leon seiner Mutter aus dem Tod heraus damit sagen? Für Katja beginnt eine Suche nach der Wahrheit - nichtsahnend, dass sie damit die Tür zu einem dunklen Familiengeheimnis öffnet ...

Meine Meinung:

 

Das Buch hat mich gefesselt. In der Ich-Form schreibt Michael Theißen als Katja und lässt uns ihre gesamte Gefühlswelt hautnah spüren. Nachdem ihre Schwester verschwunden ist, musste sie nun auch noch ihren Sohn durch einen schrecklichen Autounfall verlieren. Sie befindet sich kurz vor einem Nervenzusammenbruch, als sie beschließt, in Erfahrung zu bringen, was hinter all dem steckt, warum ihr Sohn so spät allein auf einer Landstraße war und ob ihre Schwester noch lebt.

 

Ihre Gedanken drehen sich oft im Kreis, sie stellt Überlegungen an, verwirft sie, verliert sich in Erinnerungen – sicherlich nachvollziehbar, aber für mich hemmte es ein wenig die Spannung. Und sie unternimmt in ihrer labilen gesundheitlichen Konstitution viel zu viel im Alleingang, obwohl sie bereits gewarnt wurde, dass sie in Gefahr sei. Aber der rote Faden ist vorhanden, und ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen, um hinter das Geheimnis zu kommen. Währenddessen habe ich eine Menge Spekulationen angestellt, die sich zum Glück nicht bewahrheitet haben. Meine Fantasie scheint mitunter schrecklichen Vorstellungen zu folgen…

 

Auf das Ende wäre ich allerdings nie gekommen, und es gefällt mir auch nicht wirklich, aber es passt zu der Story.

 

Für ein Debüt ist dieser Psychothriller richtig gut. Und gerade für Leser, die eher kurze Romane mögen, ein Lesetipp.

 

Ich gebe 08/10 Punkte.

 

Zitat:

Plötzlich spürte ich eine Hand auf meiner rechten Schulter und schrie voller Panik auf. Doch als ich mich umdrehte, war ich beruhigt, obwohl ich eigentlich derzeit keine Nerven für ein Gespräch mit einer Lehrerin hatte.
»Oh, entschuldigen Sie, ich wollte Sie nicht erschrecken«, sagte Sabine Siegert und ging, wohl erschrocken von meiner Reaktion, einen Schritt zurück.
Seite 102, Pos. 1387, bei 44 %

 

Bücher des Autors:

 

Leons Erbe – beendet 01.08.2016 – 08/10 Punkte

 

Quelle: http://sunsys-blog.blogspot.de/2016/08/gelesen-leons-erbe-michael-theien.html